Suchmaschinen (search engines oder SE’s) sind Programme zur Recherche von Dokumenten im Internet, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk wie z.B. dem World Wide Web (www) gespeichert und publiziert sind.
 
 
Internet-Suchmaschinen haben ihren technischen Ursprung in Information-Retrieval-Systemen. Sie erstellen einen Schlüsselwort (Keyword)-Index für die Dokumentbasis, um Suchanfragen über Schlüsselwörter mit einer nach Relevanz geordneten Trefferliste zu beantworten. Nach Eingabe eines Suchbegriffs liefert eine Suchmaschine (search engine, SE) eine Liste von Verweisen auf möglicherweise relevante Dokumente, meistens dargestellt mit Titel und einem kurzen Auszug des jeweiligen Dokuments. Dabei können verschiedene Suchverfahren Anwendung finden. Die Grundidee von Suchmaschinen ist es, grosse Informationsmengen auf die wesentliche Menge von Inhalten (Relevanz) zu reduzieren, damit Resultate rasch auf dem Bildschirm oder Mobile erscheinen. Diese hat sich seit der Gründung von Altavista, Yahoo oder Google nicht verändert. Die "Werbemaschinen" wurden erst später dazu entwickelt und gebaut.
 
Die wesentlichen Bestand-Teile bzw. Aufgaben-Bereiche einer Suchmaschine sind:
Erstellung und Pflege eines Indexes (Daten-Struktur mit Informationen über Dokumente, Reduktion der Datenmenge), Verarbeiten von Suchanfragen oder Suchdaten, Rich Media Search (Finden und Ordnen von Ergebnissen) sowie Aufbereitung der Ergebnisse in einer möglichst sinnvollen Form. In der Regel erfolgt die Datenbeschaffung automatisch, im WWW durch Webcrawler oder Avatare, auf einem einzelnen Computer (PC, Laptop, Pad, Smartphone). Suchfelder sind beim User nach wie vor extrem beliebt. Gesucht wird heute nicht mehr nur auf Suchmaschinen, sondern viel differenzierter in Sozialen Medien, in e-shops oder auf Medien-sites und Verzeichnissen aller Art.