Eine neue App, misst, wonach Nutzer im Netz suchen. Diese neueste Errungenschaft aus der Marktforschung heisst „Finding“ und misst genau was Menschen im Internet auf allen Portalen suchen. Die App ermöglicht das Abrufen von relevanten Suchbegriffen via Smartphone und zeigt nahezu in Echtzeit die jeweilige Wirkung auf sämtlichen digitalen Kanälen auf.

 

Uhrzeiten, Daten, Geburtstage, Telefonnummern, Identifikationsnummern, Codices, Geldbeträge oder Rankings – Die Liste könnte endlos weiter geführt werden. Zahlen zeigen ihre Präsenz bei unzähligen Gelegenheiten im Alltag und begleiten uns auf dem gesamten Lebensweg.

Gute Produkte und gesuchte Dienstleistungen sind selbstverständlich.
Vor allem aber muss ein StartUp-Unternehmen schon vor dem Start
wissen, mit welchen Begriffen im Web danach gesucht wird.

Digitale Awareness für Schweizer CEOs

Alle drei Monaten messen die Marktanalysten aus Baar, mit einer Big Data MaFo-Maschine, wie stark die CEOs der umsatzstärksten Schweizer Unternehmen im Internet auf sämtlichen Suchmaschinen und Social Media Kanälen „gesucht“ werden.

Online zeichnet sich derzeit ein Bild ab, das der amtierenden Bundeskanzlerin gefallen dürfte: Mit Abstand wird sie auf allen digitalen Plattformen in Deutschland am häufigsten in die Suchfelder eingetippt. Der einzige Kandidat, der ihr auf die Hälfte nahe kommt bei der Online-Nachfrage, ist Martin Schulz von der SPD.

Ein Forscherteam aus der Schweiz, das u.a. auch die Wahl von Donald Trump in den USA mit ihrer „Find-Maschine“ bereits richtig vorausgesagt hatte, misst jetzt auch die Online-Nachfrage bei den Spitzenkandidaten im deutschen Wahlkampf 2017. Awareness bedeutet in allen bisherigen europäischen Wahlkämpfen letztlich auch, dass man besser ankommt bei den Wählerinnen und Wählern und dadurch bessere Chancen hat, tatsächlich auch gewählt zu werden. Die aggregierten Daten aus dem Web sind validiert, zuverlässig schweizerisch neutral gemessen und können von Anbietern oder Kampagnen nicht direkt beeinflusst werden. Bei dieser neuen Methode müssen direkt keine Personen mehr befragt werden. Es werden ausschliesslich anonymisierte Zahlen mit sehr hoher Abdeckung verwendet. Diese Resultate gelten inzwischen unter Fachleuten als eine der wichtigsten zusätzlichen Mess-Grundlage und Ergänzung zu allen bisherigen Umfragen.