Im Journal of Political Science and Public Affairs ist ein Paper zur US-Präsidentschaftswahl 2020 erschienen. 

Grafik zeigt den Verlauf der Suchvolumen der Präsidentschaftskandidaten während dem Wahlkampf 2020 in den USA

Das von Christoph Glauser in Zusammenarbeit mit der Universität Neuchâtel verfasste Paper greift die aktuelle Diskussion darüber auf, wie sich digitale Kanäle auf demokratische Entscheidungsprozesse in modernen Wahlkämpfen auswirken. Systematische empirische Beobachtungen des Suchverhaltens von Nutzern während der US-Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 auf verschiedenen Kanälen zeigen erste Hinweise darauf, wie sich das Suchvolumen auf die Online-Kanäle verteilt und wie diese Suchen die Kampagnen von Donald Trump und Joe Biden beeinflusst haben. Es dominierten die Suchmaschinen Bing und Google. Hohe Suchvolumina wurden aber auch bei der chinesischen Suchmaschine Baidu beobachtet. Auf den Plätzen folgen Altavista-Yahoo und Twitter sowie soziale Netzwerke wie Facebook, Wikipedia und sogar E-Shops. Die Daten zeigen, dass Donald Trump möglicherweise sogar einen "Information Overload" verursacht hat, als er spät im Wahlkampf sein positives Corona-Testergebnis bekannt gab.

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