Online zeichnet sich derzeit ein Bild ab, das der amtierenden Bundeskanzlerin gefallen dürfte: Mit Abstand wird sie auf allen digitalen Plattformen in Deutschland am häufigsten in die Suchfelder eingetippt. Der einzige Kandidat, der ihr auf die Hälfte nahe kommt bei der Online-Nachfrage, ist Martin Schulz von der SPD.

Ein Forscherteam aus der Schweiz, das u.a. auch die Wahl von Donald Trump in den USA mit ihrer „Find-Maschine“ bereits richtig vorausgesagt hatte, misst jetzt auch die Online-Nachfrage bei den Spitzenkandidaten im deutschen Wahlkampf 2017. Awareness bedeutet in allen bisherigen europäischen Wahlkämpfen letztlich auch, dass man besser ankommt bei den Wählerinnen und Wählern und dadurch bessere Chancen hat, tatsächlich auch gewählt zu werden. Die aggregierten Daten aus dem Web sind validiert, zuverlässig schweizerisch neutral gemessen und können von Anbietern oder Kampagnen nicht direkt beeinflusst werden. Bei dieser neuen Methode müssen direkt keine Personen mehr befragt werden. Es werden ausschliesslich anonymisierte Zahlen mit sehr hoher Abdeckung verwendet. Diese Resultate gelten inzwischen unter Fachleuten als eine der wichtigsten zusätzlichen Mess-Grundlage und Ergänzung zu allen bisherigen Umfragen.

CEO Awareness Schweiz

Silber und Bronze gehen im zweiten Quartal 2017 an Eric Carl Olsen von LafargeHolcim und Joseph Jimenez von Novartis, Victor Duran als neuer CEO von Intersport steigt sehr hoch, direkt auf Platz vier ein.

Der erst im Juni 2016 ernannte CEO von Nestlé Ulf Mark Schneider landet auf dem achten Platz und kann seinem Vorgänger Paul Bulcke in Sachen Internet-Nachfrage (noch) nicht einholen. Ähnlich zurückgefallen ist auch Fabrice Zumbrunnen von der Migros auf Platz elf, der Nachfolger vom letztjährig digital erstplatzierten Herbert Bolliger.

Baar/Bern, 2. Januar 2016
Suchmaschinen und Soziale Netzwerke werden heute allgemein als Informationsquelle genutzt, von Bing, Facebook und Google bis zu Twitter, Xing und Yahoo. Insgesamt sind es über 250 Services, die von ArgYou.com ausgewertet werden. Mit eigenen Stichworten und in eigener Regie können User jetzt in Echtzeit messen, was online im Internet in den letzten 30 Tagen durchschnittlich gesucht wurde, und wo Ihre eigenen eingegebenen Begriffe rangieren. Die am 2. September 2015 lancierte „Find Engine“ ArgYou.com eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten zur Analyse von Online-Märkten.

Baar/Bern, 4. März 2016
Digitale Nachfrage wird immer wichtiger für die Markt-Einschätzung

Zur Eröffnung des Genfer Automobil Salons hat die Find-Maschine ArgYou sämtliche Auto-Marken weltweit auf ihre Nachfrage hin gemessen. Dabei werden sämtliche Online-Plattformen, Suchmaschinen und Sozialen Medien während 30 Tagen rückwärts gemessen. Ford gewinnt, gefolgt von BMW und Kia.

Online boomt. Aber nicht alle Branchen nutzen diesen Trend gleich stark aus. Welche Branchen sich in den letzten acht Jahren am intensivsten um ihre eigene Online Wirkung gekümmert haben sind TV, Essen & Trinken und die Werbeagenturen selbst. Dicht gefolgt von Banken, Gesundheit und Detailhandel.